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Ein neues Gehäuse, eine RTX 5070 oder ein 850-Watt-Netzteil sind schnell bestellt. Doch wer schon einmal vor einem halbzerlegten Rechner saß und feststellte, dass die Grafikkarte drei Zentimeter zu lang ist oder das Netzteil nicht in den Schacht passt, weiß: Die fünf Minuten vor dem Kauf sparen Stunden Frust. Diese Checkliste führt dich durch die sieben Punkte, die 2026 wirklich zählen – von der GPU-Länge über den Radiator-Support bis zur Frage, ob deine alte SATA-SSD den neuen Prozessor ausbremst.
Das Gehäuse bestimmt, was danach möglich ist. Wer später eine 360-mm-AIO oder eine 350 mm lange Grafikkarte einbauen will, sollte das vor dem Kauf wissen. Wichtig sind drei Maße: maximale GPU-Länge, maximale CPU-Kühlerhöhe und unterstützte Radiatorformate. Ein Midi-Tower wie das Phanteks XT Pro Ultra bietet Platz für 360-mm-Radiatoren und GPUs bis etwa 350 mm – das reicht für die meisten aktuellen Karten. Wer ein Showcase mit Glasfront und viel Airflow sucht, findet im Lian Li LANCOOL II MESH RGB eine ausgereifte Basis mit werkzeugloser Montage und gutem Kabelmanagement. Für kompakte Builds mit Micro-ATX empfiehlt sich das Thermaltake Versa H15 – günstig, solide, aber mit begrenztem Platz für lange GPUs.
Die RTX-50-Serie ist effizienter, aber nicht kleiner. Eine KFA2 GeForce RTX 5090 1-Click OC misst je nach Kühlerdesign über 330 mm und belegt drei Slots – das schließt viele Mini-Tower aus. Vor dem Kauf solltest du die exakten Maße der Wunschkarte mit den Gehäusespezifikationen abgleichen und prüfen, ob das Netzteil den 12V-2x6-Anschluss bietet. Für 1440p-Gaming reicht oft eine KFA2 GeForce RTX 5070 1-Click OC White 2X, die mit zwei Lüftern kompakter baut und in die meisten Midi-Tower passt. Wer mehr Leistung für 4K oder KI-Workloads braucht, greift zur KFA2 GeForce RTX 5070 EX Gamer 1-Click OC White 3X mit Triple-Fan-Kühler und höherem Werks-OC.
Ein 630-Watt-Netzteil reicht für eine RTX 5070 mit Mittelklasse-CPU, wird aber bei einer RTX 5090 knapp. Die Faustregel 2026: GPU-TDP plus CPU-TDP plus 150 Watt Reserve. Für eine 5070 (etwa 250 Watt) und einen Ryzen 7 (65 Watt) sind 650 bis 750 Watt ideal. Das Thermaltake Berlin 630W ist ein solider Bronze-Baustein für Einsteiger, während Enthusiasten zu 850 Watt und Gold-Zertifizierung greifen sollten. Achte auf native 12V-2x6-Kabel, nicht auf Adapterlösungen – die sind bei hohen Lastspitzen sicherer.
Moderne CPUs wie der Core Ultra 9 oder Ryzen 9 laufen unter Last heiß. Ein 360-mm-AIO wie die Lian Li ALC 360 hält die Temperaturen niedrig und sieht im Showcase-Gehäuse gut aus. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Gehäuse den Radiator oben oder an der Seite aufnimmt – das Phanteks XT Pro Ultra unterstützt 360 mm oben, das LANCOOL II Mesh ebenfalls. Wer bei Luftkühlung bleiben will, braucht genug Höhe für einen großen Tower-Kühler (mindestens 160 mm).
Eine NVMe-SSD mit PCIe 4.0 liefert Ladezeiten, die eine alte SATA-SSD nicht erreicht. Die ADATA XPG SX8100 ist eine solide Gen3-Option für ältere Mainboards, während die ADATA SD700 als externe SSD für Backups oder große Spielebibliotheken dient. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Mainboard einen freien M.2-Slot hat – und ob er mit PCIe 4.0 oder 3.0 angebunden ist.
Wer viele Lüfter und RGB-Elemente verbaut, braucht eine zentrale Steuerung. Der Thermaltake Commander FT passt in einen 5,25-Zoll-Schacht und regelt bis zu sechs Lüfter per Touch. Für ein aufgeräumtes Kabelmanagement sorgen RGB-Verlängerungen wie das Lian Li Strimer 8-Pin RGB – ein Hingucker, der gleichzeitig die GPU-Stromkabel sauber führt. Und wer eine Custom-Wasserkühlung plant, sollte vorher prüfen, ob das Gehäuse Platz für Ausgleichsbehälter und Pumpe bietet; das Thermaltake Pacific V-Tubler PETG-Hartrohr ist eine Option für Fortgeschrittene, die ihr Loop selbst biegen wollen.
Nicht jeder muss alles auf einmal kaufen. Die sinnvollste Reihenfolge für ein Upgrade 2026: erst Gehäuse und Netzteil, dann GPU, dann Kühlung und Speicher. So kannst du Komponenten weiternutzen und Schritt für Schritt aufrüsten. Ein USB-Stick wie der ADATA C906 64GB oder der ADATA Classic C906 32GB hilft, BIOS-Updates und Treiber bereitzuhalten, bevor du das System umbaust. Plane etwa 60 bis 70 Prozent deines Budgets für GPU und Netzteil ein, den Rest für Gehäuse, Kühlung und Speicher – dann steht einem stabilen Build nichts im Weg.
Wer diese sieben Punkte vor dem Kauf durchgeht, vermeidet die häufigsten Fehler und hat mehr Freude am fertigen Build. Alle genannten Produkte findest du in unserem Shop – und wenn du unsicher bist, hilft ein Blick in die technischen Daten oder unser Support-Team.
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